Wer wagt gewinnt!

Wenn man denkt: Was könnte alles passieren, dann hat man schon den Finger an der Bremse.

Erik Zabel (*1970), dt. Radrennfahrer, 1998 Dt. Meister

Wir fürchten uns hauptsächlich von dem, was passieren könnte. Also schlicht und ergreifend vor den Gedanken. Stellen wir uns diesen Ängsten, werden wir in der Lage sein, unsere Komfortzone zu verlassen. Der kindliche Mut kann dabei eine grosse Hilfe sein – wie ein Kleinkind, das seine ersten Schritte geht.

Angst ist nicht schlecht aber eine Bremse in vielen Situationen und der Grund dafür etwas nicht zu tun. Die Angst „Nummer 1“ ist jede vor der öffentlichen Rede. Genau diese Angst habe ich in der letzten Woche überwunden und bin auf die Bühne gestanden. Ich habe die schützende Gruppe verlassen und bin in den Vordergrund getreten. Ich hielt in einer vollgefüllten Aula einer Berufsschule ein „Out-of-the-box-Referat“.

Im Vorfeld habe ich mir ausgemalt, was das Schlimmste wäre, was mir passieren könnte – stottern, einen roten Kopf bekommen oder von der Bühne fallen? – alles kein Weltuntergang! Ich habe mir auch das Publikum bewusst gemacht. Es erinnert sich sicher nicht an jedes einzelne Wort sondern erwartet eine authentische, sympathische Präsenz, die im besten Fall einen Gedankenimpuls liefert.

Ich liess nicht zu, dass die Angst mein Bedürfnis nach einem öffentlichen Auftritt zurückstellen liess! Mein Mut wurde belohnt. Ich erhielt viele positive Rückmeldungen, was mein Selbstbewusstsein stärkte und ich bin wieder eine Angst losgeworden. Durch dieses Erlebnis bin ich um eine Erfahrung reicher, die mir ein gutes Selbstgefühl vermittelt.

Hier meine Tipps zur Vorbereitung des öffentlichen Auftritts:

  • Die eigenen Bedürfnisse kennenlernen und sich ihrer bewusst sein.
  • Die Rede üben und somit Sicherheit schaffen (Textinhalt, Zeiteinhaltung).
  • Mit einem Auftritt vor einer kleinen Gruppe starten.
  • Mitmenschen meiden, die einem mit Ängsten impfen und zur Vorsicht mahnen.

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