Frauenquoten,
 wie sie funktionieren, was sie bringen – und was nicht.

Bis 2020 müssen die grossen Schweizer Unternehmen in ihren Verwaltungsräten 30 Prozent Frauen haben, in ihren Geschäftsleitungen 20 Prozent – und sonst erklären, weshalb sie das Ziel nicht erreichen. So der Plan des Bundesrates.

Prof. Dr. Iris Bohnet, Verhaltensökonomin, Harvard-Professorin und VR Credit Suisse, und Thomas Sattelberger, deutscher Top-Manager und ehemaliges Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG unterstützen die Frauenquote. Aber nicht vorbehaltslos.

Der deutsche Wirtschaftsmanager Thomas Sattelberger kennt Frauenquoten aus eigener Erfahrung – er hat sie bei der deutschen Telekom eingeführt – „als Ultima Ratio nach vielen Jahren Untätigkeit“. Für die Verhaltensökonomin und Harvard- Professorin Iris Bohnet ist klar: „Frauenquoten sind die schnellste Art, zahlenmässige Gleichstellung zu erreichen, aber um die Auswirkungen von Quoten zu beurteilen, müssen wir die wissenschaftliche Evidenz z.B. aus Indien und Norwegen zur Kenntnis nehmen.“ Quelle: http://www.frauenanbord.ch

Moderieret wurde der interessante Abend von Colette Gradwohl, Stellvertretende Chefredaktorin, Neue Zürcher Zeitung.

Ich habe viele gute Argumente und Aussagen gehört aber auch nach diesem Abend kann ich die Frage der Frauenquote nicht beantworten. Was ich von diesem Abend mitnehme …

Prof. Dr. Iris Bohnet: „Diskriminierung ist ein Fehler im Gehirn“

Prof. Dr. Iris Bohnet: „Zeigen, was sein soll und nicht, was ist“ -> Frauenporträts an die Wände hängen.

Thomas Sattelberger: „Die Quote schafft keine Kultur aber sie ist einFuss in der Türe.“

Thomas Sattelberger: „Frauenorganisationen müssen koalitionsfähig sein.“

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