Jahresrückblick und Ausblick auf das neue Jahr

Schon wieder können wir auf ein Jahr zurückblicken und für mich war das Jahr 2018 ein Schlüsseljahr in dem ich mich verändert habe. Ich bin Mutter einer Tochter geworden.

In meinem Jahresrückblick 2017 habe ich festgestellt, dass mir etwas mehr Gelassenheit gut tun sich aber diese Lebenseinstellung nicht mit einem guten Vorsatz erreichen lassen würde. Zudem hat mich die Frage beschäftigt, für was ich eigentlich einstehe wenn ich mich öffentlich äussere. Aus diesem Grund hatte ich mir vorgenommen, mich im 2018 mehr zu fokussieren.

Wenn ich heute diese Zeilen lese muss ich lächeln. Meine Tochter hat mir geholfen meine beiden Herausforderungen zu meistern. Durch sie bin ich tatsächlich gelassener geworden. Ein Grossteil meiner Zeit, im 2018, habe ich ihr gewidmet. Etwas anderes liess sie auch nicht zu. Wenn mich heute jemand fragt wer ich bin dann ist die Antwort klar. Ich bin Mutter und Berufsfrau und somit ist mein Fokusthema gesetzt – Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Das letzte Jahr verging wie im Fluge und nächste Woche feiern wir tatsächlich schon den ersten Geburtstag unserer Tochter. Ich arbeite bereits seit 8 Monaten wieder im 100% Pensum. Mein Mann schätzt sein Leben als Vater, Hausmann und Hausverwalter und macht das alles super. Wir leben nun auch seit etwas mehr als einem Jahr in unserem eigenen Haus und seit zwei Monaten mit meinen Schwiegereltern unter demselben Dach.

Es gab entsprechend viele Hausverwaltungsarbeiten, die angefallen und alle durch meinen Mann koordiniert worden sind.

Die Folgende Ereignisse erachte ich als Meilensteine des Jahres 2018:

  • 5.1.18: Geburt unserer Tochter Gaëlle
  • 8.1. – 14.1: erste Babywoche zu hause
  • 20.1.: Bewilligung des Arbeitgebers für das Arbeiten im HomeOffice erhalten
  • 2.5.: Erster Arbeitstag nach dem Mutterschaftsurlaub im 100% Pensum
  • 24.10.: Einzug der Schwiegereltern in unser Haus – Leben im Generationenhaus
  • 29.11.: das sechsundzwanzigste neue Fenster ist montiert
  • 30.12.: das sechsundzwanzigste Fenster ist geputzt

Wo ist nochmal der Unterschied zwischen Vorsätzen und Zielen? Vorsätze sind durchdachte Wünsche – es wäre toll, sie zu erreichen. Ziele dagegen müssen durchdacht und geplant werden d.h. SMART sein (S= Spezifisch, M= Messbar, A= Akzeptiert, R= Realistisch, T= Terminiert).

Ab heute und für die nächsten Jahre werde ich mir somit am Jahresende immer wieder denselben guten Vorsatz nehmen: eine gute Mutter zu sein. Das ist mein grösster Herzenswunsch und diesen werde ich mir auch unter dem Jahr immer vor Augen halten. Ich werde mein bestes Geben aber weiss schon heute, dass ich Fehler machen werde. Auch kann ich der Realisierung dieses Wunsches nicht den SMART-Stempel aufdrücken und somit bleibt es ein Vorsatz aber der wichtigste.

Daneben gibt es noch weitere Dinge, die mir wichtig aber nicht SMART-tauglich sind. Auch diese bleiben Vorsätze:

  • mein Sportprogramm aufrechterhalten
  • mein Bullet Journal führen
  • das Tagebuch für Gaëlle weiterschreiben

Mit einem Blick in meine Agenda ist aber schon heute klar, dass ich auch im nächsten Jahr einige Ziele erreichen will.

  • Berufliche Weiterentwicklung
  • Englischprüfung bestehen
  • CAS Krisenkommunikation erfolgreich starten
  • Eine militärische Weiterbildung absolvieren und bestehen

Ich freue mich auf die Herausforderungen und Abenteuer im neuen Jahr und bin gespannt, was wir alles erleben werden.

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